Notruf : 122

Im Gedenken

Ehren-Abschnittsbrandinspektor Leopold Knotzer, verstorben im April 2002


 

 

knotzer_leopold_nachruf

 

Kurzer Steckbrief:

Geboren am: 29.09.1911

1931               Am 1.3.1932 trat Knotzer Leopold  der Feuerwehr bei
                        Damals gehörte Sauerbrunn noch zur Gemeinde Pöttsching, und es gab in Sauerbrunn
                        keine Gemeindevertretung...   Aber es gab schon eine Feuerwehr!

1938                Die Feuerwehr wurde aufgelöst   
                        Unter Adolf Hitler gab es keine Feuerwehr im eigentlichen Sinn. Es gab den Luftschutzbund.
                        In den Jahren 1938 bis 1945 verschwand auch viel Feuerwehrgerät aus dem Requisitenhaus
                        und tauchte teilweise nie wieder auf

1945                Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Feuerwehr Bad Sauerbrunn neu gegründet.
                        Wieder mit dabei: Knotzer Leopold.  Damals schon als Zugskommandant!

1962                Im Jahre 1962 wird Knotzer Leopold ins Bezirkskommando berufen
                        Er übte dort die Funktion des Kreisinspektors aus 

1974                Knotzer Leopold tritt in den Reservistenstand über und wird Ehren-Abschnittskommandant.


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Eine wahre Geschichte, erzählt von ABI Knotzer, bei seiner letzten Geburtstagsfeier :

Eines Abends meldete ein Bewohner des Rederberges in Bad Sauerbrunn einen starken Feuerschein. Darauf hin wurde die Feuerwehr alarmiert, da man glaubte, dass es in der Nachbargemeinde Pöttsching brannte. Die Verbindungsstraße Sauerbrunn-Pöttsching gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daher musste man über Neudörfl nach Pöttsching fahren. Vom Radau des Sauerbrunner Feuerwehrautos wurden auch die Neudörfler Feuerwehrmänner alarmiert. Diese folgten den Sauerbrunnern. In Pöttsching angekommen stellten die Männer fest, dass es in Pöttsching gar nicht brannte, also fuhr man immer dem Feuerschein weiter. Der Feuerschein führte die Löschmannschaften schließlich bis nach Müllendorf. Doch beim Eintreffen der Wehr, war das Feuer schon abgelöscht.
Die Sauerbrunn bekamen einen Krug Bier, und dann machte man sich wieder auf den Heimweg. Die Neudörfler Männer trafen in Müllendorf ein paar Minuten zu spät ein, denn zu diesem Zeitpunkt war das Bier auch schon aus.

Also fuhr man gemeinsam wieder nach Hause. In Neudörfl angekommen bemerkten die Sauerbrunner einen hellen Feuerschein über Katzelsdorf. Also fuhren die Sauerbrunner weiter Richtung Katzelsdorf. Die Neudörfler waren schon wieder im Requisitenhaus und hatten ihr Gerät schon verstaut.

Beim Eintreffen in Katzelsdorf wurde jedoch auch kein Feuer gefunden. Also dem Feuerschein weiter nach. Dieser führte das Löschfahrzeug bis nach Lanzenkirchen (!!!). Dort stand eine Mühle und ein Holzsägewerk lichterloh in Flammen. 
                Die Sauerbrunner Löschmannschaft  war die Dritte Wehr am Einsatzort !
Alle anderen alarmierten Wehren aus der Umgebung trafen weit aus später ein, als die Sauerbrunner.  In dieser Nacht wurde mit 40 Strahlrohren über 9 Stunden lang versucht, das Feuer zu löschen.

Für das Schnelle eingreifen der Sauerbrunner Wehr bekam die FF Sauerbrunn eine Auszeichnung vom Land  Niederösterreich überreicht.
                                                                                        Ende

Vielleicht passt an dieser Stelle der Spruch:       Alle Wege führen zum Feuer, auch wenns nicht unseres ist  :)

 

 

 

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